Haben Sie sich so kurz vor dem Valentinstag schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es mit der Giftbelastung bei Schnittblumen aussieht?
Die meisten bei uns verkauften Rosen zum Beispiel wachsen am Äquator, und dort wird Umweltschutz bekanntermaßen nicht besonders groß geschrieben. Da die Rosen dort für ein Zehntel des hiesigen Verkaufspreises produziert werden und wir makellose Ware erwarten, werden sie auch entsprechend mit Pestiziden behandelt.
Dieses eingesetzte Gift gefährdet aber nicht nur uns, sondern vor allem auch die Arbeiter in Kenia oder Kolumbien, die täglich auf den Blumenfarmen arbeiten. Aber auch wir nehmen die Gifte, auch wenn wir die Schnittblumen natürlich nicht essen, durch die Haut oder die Raumluft auf. Und anders als bei Lebensmitteln, gibt es bei Schnittblumen keine Grenzwerte für Pestizide.
Wer „gesunde“ Blumen verschenken möchte, sollte auf Blumen mit dem Fairtrade-Siegel zurückgreifen. Inzwischen gibt es diese sogar schon bei Rewe, Tengelmann oder Toom. Natürlich sind sie etwas teurer, aber Sie tun nicht nur den Arbeitern damit einen Gefallen, die wesentlich sparsamer mit Pestiziden umgehen können, sondern auch sich selbst.


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