Meist bekommt eine Frau alle 28 Tage ihre Regelblutung und in den seltensten Fällen leidet die Frau dann nicht unter irgendwelchen Beschwerden.
Doch so schlimm wie es in manchen alten Mythen beschrieben wurde, ist es in der Regel mit der Regelblutung nicht. Wenn die Periode nicht mit starken Blutungen und starken Schmerzen einhergeht kann eine Frau alles tun und lassen, was sie sonst auch tut.
Wer kann heute noch glauben, dass es Frauen im Mittelalter während ihrer Regelblutung verboten war, Wäsche zu waschen, oder dass es noch es noch vor einigen Jahren hieß, dass eine zur Zeit der Regelblutung gelegte Dauerwelle nicht halten würde. Auch wenn natürlich für viele Mädchen die Regelblutung eine beliebte Ausrede ist, um den Schulsport zu schwänzen, so ist dies doch nur selten und bei starken Blutungen nötig.
Was geschieht eigentlich während der Regelblutung?
Die oberste Schleimhautschicht der Gebärmutter erneuert sich in jedem Zyklus, um die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vorzubereiten. Während der Regelblutung wird dann diese oberste Schicht abgestoßen und vom Uterus hinausbefördert. Dies geschieht durch leichtes Zusammenziehen, was Schmerzen und Krämpfe erklärt. Diese können aber in der Regel leicht mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac behandelt werden.
Die Stimmungsschwankungen von denen viele Frauen betroffen sind liegen meist an den Hormonschwankungen die von einigen Frauen nicht vertragen werden. Zu Beginn der Regelblutung ist der Hormonspiegel auf einem Tiefpunkt. Verstärkt werden können diese Stimmungsschwankungen auch noch durch die Lebenssituation der einzelnen Frauen. Wenn zum Beispiel ein Kinderwunsch besteht, wer wäre da nicht gereizt und frustriert, wenn durch die einsetzende Regelblutung mal wieder deutlich wird, dass es mit der Schwangerschaft nicht geklappt hat?
Andere Frauen hingegen leiden unter Migräne, Wassereinlagerungen, Überempfindlichkeit der Brustwarzen oder auch vermehrtem Appetit. Da sich dies meist kurz vor der Regelblutung ereignet, wird es auch Prämenstruelles Syndrom genannt. Auch die Einnahme der Antibabypille schützt nicht unbedingt davor.


Letzte Kommentare