Auch wenn noch nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass die Strahlung von Handys nicht schädlich ist, so haben Krebsforscher doch bisher keine Zunahme von Gehirntumoren feststellen können.
Zumindest in nordeuropäischen Ländern, so berichten dänische Hirnforscher, habe es in den ersten 5-10 Jahren des Handyzeitalters keine höhere Anzahl an Hirntumoren gegeben.
Zwischen 1974 und 2003 blieb der Prozentsatz der Erkrankungen in Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden stabil, obwohl die Anzahl der Handys ständig stieg. Die Forscher gaben allerdings zu bedenken, dass der Zeitraum der Untersuchungen vielleicht zu kurz sei. Es kann durchaus sein, dass Gehirntumore erst nach einem längeren Zeitraum als Folge des Handygebrauchs auftreten. Außerdem wurde in der Studie nicht untersucht, ob und wie häufig die an Gehirntumoren erkrankten Personen ein Handy benutzt hatten.
Auch wenn diese neue Studie sicher Anlass gibt zur Hoffnung, muss man doch abwarten was für Ergebnisse differenziertere Studien ergeben, die über einen längeren Zeitraum laufen.


Letzte Kommentare