Jetzt im Oktober fängt wieder die Zeit der jährlichen Grippeimpfungen an und auch Impfungen gegen Schweinegrippe sind zur Zeit wieder im Gespräch. Aber es stellt sich auch immer wieder die Frage, welche Impfungen man überhaupt haben sollte und wie Impfstoffe überhaupt funktionieren.
Ein Impfstoff besteht vereinfacht dargestellt aus kleinen Eiweißteilchen des Krankheitserregers, die gespalten werden, damit sie nicht mehr ansteckend sind, wenn Sie in den Körper gelangen. Diese Eiweißteilchen sind aber noch in der Lage das körpereigene Imunsystem so zu mobilisieren, dass es Antikörper entwickelt, die dann im Falle einer richtigen Infektion die Krankheitserreger abwehren können. Diese Methode ist so alt, dass sie schon im Altertum angewendet wurde. Damals wurde die Kruste von Pocken als Impfstoff benutzt um die Menschen zu impfen.
Aber wirksame Impfstoffe zu entwickeln ist nicht immer ganz so einfach, da manche Viren, wie zum Beispiel das HIV Virus, auch ihre Gestalt ständig verändern können und so das Immunsystem aus tricksen können. Auch Grippeviren sind wandlungsfähig und deshalb wird auch in jedem Jahr gegen einen anderen Typen geimpft.
Aber gegen welche Infektionskrankheiten sollte man nun geimpft sein? Hier eine Auflistung der Impfungen, die empfohlen und auch von der Kasse bezahlt werden:
- Diphterie
- Keuchhusten
- Tetanus
- Kinderlähmung (Polio)
- Haemophilus-Infektion
- Hepatitis B
- Masern
- Röteln
- Windpocken
- Mumps
- Gebärmutterhalskrebs
- Meningokokken-Infektion
- Pneumokokken-Infektion
Wann und in welchen Abständen eine solche Impfung gemacht werden sollte, erfahren Sie von Ihrem Hausarzt. Er kann Sie auch vor Reisen ins Ausland über nötige Impfungen beraten.


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