Ganz besonders jetzt zum Anfang des Sommers, wo das Wetter endlich wieder besser werden soll und jeder raus in die Sonne möchte, ist ausreichender Sonnenschutz besonders wichtig.
Je nach Hauttyp ist ein Lichtschutzfaktor von 20 bis 30 durchaus angebracht, bei empfindlicher Haut sogar 50. Und ganz besonders wenn man zwischendurch Baden geht, sollte man sich danach neu eincremen, übrigens auch bei wasserfester Sonnencreme. Allerdings verlängert dies nachcremen nicht, wie manche Menschen meinen, die Schutzzeit. Falsch ist übrigens auch die Annahme, dass gebräunte Haut keinen Sonnenschutz mehr benötigt. Die Schäden werden nur nicht sofort sichtbar, aber auch dann drohen Hautkrebs, vorzeitige Hautalterung und Altersflecken. Genau so wenig schützt auch Selbstbräuner.
Und auch entgegen der landläufigen Meinung muss man sich im Schatten und bei bewölktem Himmel eincremen. Sand, Wasser und Gebäude reflektieren nämlich die Strahlung und auch Wolken werden durchdrungen. Im Schatten wird man zwar langsamer braun, dafür aber auch wesentlich schonender.
Und auch im Wasser ist man nicht vor der Sonne geschützt, da das Wasser die Strahlung noch verstärkt. Dies gilt bis zu einem halben Meter unter der Wasseroberfläche. Und tückisch ist das Wasser allemal, da man dadurch dass man gekühlt wird, die Sonne nicht so merkt. Also ist hier ein wasserfester Sonnenschutz besonders wichtig.
Übrigens schützen auch die meisten Textilien, besonders wenn sie dünn oder nass sind nicht vor der Sonne. Wer sehr empfindlich ist, sollte sich Kleidung mit einem speziellen Lichtschutzfaktor zulegen. Es gibt sie inzwischen im Handel. Ebenfalls im Handel gibt es besondere Waschmittel, die nach mehrmaligem Waschen die Kleidung sonnenundurchlässiger machen.
Und wenn Sie dann gut eingecremt sind, vergessen Sie bitte einen Kopfschutz und die Sonnenbrille nicht. Die Sonnenbrille sollte dann die Augen gut vor UV-Strahlen schützen.
Und denken Sie dran, gefährlich ist zu viel Sonne nicht nur dann wenn es zu einem Sonnenbrand kommt sondern grundsätzlich. Frühzeitige Hautalterung und Hautkrebs drohen auch bei langsamem Bräunen.



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