Wissen Sie noch, wann Sie Ihre letzte Tetanusimpfung hatten?
Falls sie schon länger als 10 Jahre her ist sollten Sie sie unbedingt auffrischen lassen.
Gerade jetzt wenn man wieder viel im Garten arbeitet ist die Verletzungsgefahr doch recht groß. Und schon kleinste Verletzungen, wie ein Rosendorn, den man sich in die Haut bohrt oder eine kleine Schürfwunde, reichen aus um sich zu infizieren.
Die Clostridien, so heißen die Erreger des Wundstarrkrampfes, befinden sich überall, in der Erde, im Wasser und auch im Straßenstaub. Und wenn der Impfschutz nicht mehr ausreicht, kann selbst so eine kleine Verletzung, mit der man nicht einmal zum Arzt gehen würde, schon zum Tode führen.
Lassen Sie es also nicht drauf ankommen. Wenn sich erst mal die ersten Symptome des Wundstarrkrampfes zeigen, ist eine Behandlung nur noch sehr schwer möglich und leider auch in den wenigsten Fällen erfolgreich.
Erste Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit aber auch Sprech-und Schluckstörungen.
Falls Sie sich über Ihren Impfschutz nicht im Klaren sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, und falls Sie sich in der Zwischenzeit verletzen warten Sie nicht sondern gehen Sie sofort, damit sich die Bakterien sich nicht zu stark vermehren und im Körper ausbreiten können. Der Arzt kann dann auch noch mit Tetanusimmunglobulin und einer Impfung helfen.
Hier können Sie testen, ob Ihr Impfschutz noch ausreichend ist.




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