Natürlich ist Schwitzen in den meisten Fällen ganz normal und auch gesund, aber es kann auch eine Erkrankung dahinter stecken.
Ganz besonders hinter dem Nachtschweiß, den sicher jeder schon mal erlebt hat, kann eine ernstzunehmende Erkrankung stecken. Ursachen für den Nachtschweiß können neben Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Grippe oder auch nur eine Erkältung auch Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis sein aber auch neurologische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder die Nebenwirkung von Medikamenten.
Allerdings kann Nachtschweiß natürlich auch ganz simpel die Ursache äußerer Umstände, wie zu warmen Temperaturen oder auch die Folge eines Alptraumens sein und somit kein Grund zur Beunruhigung. Dann hilft es oft schon die Heizung abzudrehen, vor dem Schlafengehen gründlich zu lüften und auf scharf gewürzte Speisen, Kaffee oder Alkohol zu verzichten.
Falls Sie also einmal schweißgebadet aufwachen, so ist das sicher noch kein Grund sich Sorgen zu machen, sollten Sie jedoch nachts regelmäßig schwitzen, so ist es sicher ratsam die Ursachen hierfür mit einem Arzt abzuklären.
Normalerweise schwitzen Menschen unterschiedlich stark und Gründe sich darüber Gedanken zu machen gibt es selten. Denn das Schwitzen ist ganz normal und für den Körper auch dringend notwendig, um die Temperatur zu regulieren, das heißt dem überhitzten Körper Abkühlung zu verschaffen und um gleichzeitig auch Giftstoffe auszuscheiden. Nicht umsonst hat jeder Mensch ungefähr drei Millionen Schweißdrüsen.
Allerdings gibt es auch Menschen die übermäßig schwitzen obwohl es gar nicht so heiß ist und massiv darunter leiden.
Was kann man also gegen Schwitzen tun?
Wer hat gegen Schwitzen nicht schon verschiedenste Deos ausprobiert die mal mehr aber meistens eher weniger geholfen haben?
Wenn also das Schwitzen nicht durch eine Krankheit oder Medikamente ausgelöst wird, dann spricht man von einer primären Hyperhidrosis, einem krankhaften Schwitzen. Es wird allerdings nicht, wie manche Menschen meinen, durch zu viele Schweißdrüsen ausgelöst, denn Menschen, die viel schwitzen haben auch nicht mehr als andere. Meist beginnt das Schwitzen schon in frühen Jahren mit Anfang 20. Und man schwitzt ganz unabhängig davon, ob es warm oder kalt ist.
Es gibt verschiedene Mittel die das Schwitzen zumindest vermindern können. Dazu gehört unter anderem auch Salbeitee. Allerdings ist er natürlich nicht nach jedermanns Geschmack und die Wirkung ist auch nicht besonders ausgeprägt.
Gegen Schwitzen und vor allem gegen die damit verbundene Geruchsbelästigung für sich und andere helfen auch Deodorants mit einer hohen Konzentration an Aluminiumsalzen. Sie verstopfen die Ausgänge der Schweißdrüsen und vermindern dadurch den Schweißfluss etwas. Auch Entspannungsübungen oder Yoga können helfen, Situationen in denen man schnell ins Schwitzen kommt, besser zu meistern.
Man kann gegen Schwitzen auch Botulinumtoxin einsetzen. Durch das Gift wird verhindert, dass die Nerven Acetylcholin weitergeben und die Schweißdrüsen bekommen kein Signal Schweiß zu produzieren. Allerdings ist diese Behandlung nur für die Achselhöhlen zugelassen und wird auch meist nicht von der Krankenkasse übernommen.
Ein weiteres Mittel, dass aber nur angewandt werden sollte, wenn nichts mehr hilft und die Belastung für die Betroffenen zu stark ist, ist ein chirurgischer Eingriff. Dabei werden Schweißdrüsen entfernt und wer weniger Schweißdrüsen hat schwitzt weniger. Auch Nerven können durchtrennt werden, wenn man zum Beispiel stark an den Händen schwitzt. Aber ganz abgesehen von den Risiken eines solchen Eingriffs, kann es sein, dass man danach an Stellen vermehrt schwitzt, an denen man vorher nicht so stark geschwitzt hat.








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