Es gib zwei Arten chronischer Darmentzündungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Morbus Crohn ist eine Entzündung, die vorwiegend im Dünndarm, aber auch im Dickdarm auftritt. Die Entzündung verläuft schubweise und macht sich durch starke Durchfälle und Bauchschmerzen bemerkbar. Durch Morbus Crohn wird die Darmwand stark geschädigt, so dass Nahrung nicht mehr gut aufgenommen werden kann.
Es droht unter Umständen eine Unterernährung, außerdem auch ein Mangelversorgung mit für den Körper wichtigen Vitaminen und Mineralien. Im Verlaufe der Krankheit können sich im Darm Abszesse bilden und auch Verbindungen zu anderen Organen, die operativ entfernt werden müssen. Auch andere Organe, wie zum Beispiel die Augen, können von Entzündungen betroffen sein. In den meisten Fällen wird eine akute Entzündung mit Kortison behandelt. Wichtig ist es auch sich in der restlichen Zeit möglichst gesund zu ernähren um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich Vitamin und Nährstoffmangel am besten ausgleichen lassen, denn geheilt werden kann Morbus Crohn nicht, nur die Symptome könne behandelt werden.
Colitis ulcerosa ist eine Entzündung des Dickdarms. Auch sie verläuft schubweise und geht einher mit Durchfällen, blutigem Stuhl und Bauchschmerzen.
Oft ist sie nicht auf den ersten Blick von Morbus Crohn zu unterscheiden. Bei beiden Krankheiten sind die Ursachen nicht wirklich geklärt, eines ist aber sicher, auch wenn psychische Faktoren nicht ursächlich sind, können Stress und Probleme doch einen Krankheitsschub auslösen oder verstärken.
Bei Colitis ulcerosa können starke Blutverluste während des Stuhlgangs zur Blutarmut führen. Zur Behandlung werden meist 5-ASA Präparate eingesetzt, sollten diese nicht helfen auch Kortison. Oft ist bei Colitis ulcerosa Patienten auch eine medikamentöse Weiterbehandlung in der Zeit zwischen den Schüben notwendig, um die Stärke der Schübe zu vermindern. Geheilt werden kann auch Colitis ulcerosa nicht.


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