Schweinegrippe-Impfstoff Angeblich sollen Politiker, manche Beamtengruppen und Soldaten einen anderen Impfstoff bekommen als Otto Normalverbraucher.
Dieser Impfstoff soll keine Wirkungsverstärker enthalten, die verantwortlich gemacht werden, für die erheblichen Nebenwirkungen. Die Politik redet sich heraus, mit der Begründung an langfristige Lieferbedingungen gebunden zu sein.
Eine fadenscheinige Ausrede, so scheint es. Umstritten ist der Impfstoff auch, da er weder an Schwangeren noch an Kindern unter 3 Jahren getestet wurde. Auch wenn natürlich die Vermutung wieder auftaucht, wir hätten eine Zwei-Klassenmedizin in Deutschland, kann man dazu eigentlich nur sagen, das wir die schon längst haben.
Dies werden zumindest all diejenigen bestätigen, die in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und mit ansehen wie Privatpatienten nicht nur beim Arzt weniger lange warten müssen, sondern auch bessere Behandlungen und Medikamente bekommen. Dass jetzt die Politiker für sich noch mal eine bessere Versorgung beanspruchen, zeigt doch nur, wie realitätsfremd sie geworden sind. Man sollte alle Politiker gesetzlich versichern, damit ihnen mal klar wird was das wirklich heißt und was die Gesundheitsreformen für die Menschen mit niedrigen Einkommen bedeuten.
Es bleibt abzuwarten, wie viele Menschen jetzt noch das Risiko eingehen und sich mit einem wenig erforschten und umstrittenen Impfstoff impfen lassen. Vor allem da ja die Schweinegrippe in ihrem Verlauf vergleichsweise harmlos war. Wird hier mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen?



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