Im Sitzen pinkeln, nicht nur zeitgemäß, sondern auch viel sauberer

Es gilt natürlich, ganz besonders bei älteren Männern, als unmännlich im Sitzen zu pinkeln, dabei hat es durchaus Vorteile und wird auch von jungen Männern immer öfter praktiziert.

Ein entscheidender Vorteil ist die Sauberkeit, denn beim Pinkeln im Stehen landet doch viel vom Urin auf der Brille und dem Boden und nicht in der Schüssel. Wer also selber putzt oder seiner besseren Hälfte einen Gefallen tun möchte setzt sich inzwischen sowieso zum Pinkeln schon hin.

Sitzklo © dirtyboxface/flickr.com

Sitzklo © dirtyboxface/flickr.com

Da die männliche Harnröhre zwei Kurven hat bietet auch das Urinieren im Stehen keinen Vorteil. Man kann im Sitzen den Penis einfach hängen lassen und kommt so der Natur entgegen. Und wer erst mal eine vergrößerte Prostata hat, und auch mal zwei bis drei Minuten zum Wasserlassen braucht, der findet es im Sitzen doch wesentlich gemütlicher. Besonders gilt dies wenn man öfter mal nachts raus muss, denn durch das plötzliche Aufstehen kann einem durchaus auch mal schnell schwindlig werden.

Grundsätzlich scheint es sich zumindest bei den Männern, die öfter mal selber das Bad putzen, einzubürgern, im Sitzen zu Pinkeln. Man hat einfach weniger Arbeit hinterher. Und auch jede Frau oder Freundin wird es begrüßen und keinesfalls als unmännlich ansehen.

Vielleicht ist es ja in der heutigen Zeit gar nicht verkehrt, wenn Eltern ihren Söhnen von Anfang an das Wasserlassen im Sitzen beibringen. Und wer sich das Stehendpieseln absolut nicht abgewöhnen kann, der kann sich ja immer noch ein Urinal im Bad installieren lassen.

Viel los im Darm

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass der Darm weit mehr ist, als ein einfaches Verdauungsorgan und hierbei spielen Bakterien eine wichtige Rolle.

So werden vornehmlich im Dickdarm viele Stoffe mit Hilfe von Bakterien verdaut, die sonst vom Körper nicht genutzt werden könnten. Man kann also sagen, dass die Bakterien, indem wir sie mit unserer täglichen Nahrung füttern, auch uns füttern. Durch sie bekommen wir 10 bis 15 Prozent der Nahrungsenergie die für uns lebenswichtig sind, viele davon sind Vitamine.

Unser Darm

Unser Darm

Aber diese für unseren Körper so wichtigen Bakterien können uns auch krank machen. Und dies nicht nur in Form von Infektionen. Die Wissenschaftler haben neue Hinweise dafür, dass die Darmflora mit ursächlich ist für Übergewicht, Diabetes, Autoimmunkrankheiten, Allergien und sogar psychische Leiden. Hier wurden in den vergangenen Jahren in erstaunlichen Experimenten überraschende Zusammenhänge aufgedeckt, von denen die Forscher allerdings viele noch nicht ganz verstehen.

Erstaunlich ist ja zum Beispiel auch, dass sich im Darm unzählige Keime aufhalten können, ohne den restlichen Körper zu befallen und so das Immunsystem außer Kontrolle zu bringen. Schon wenn wir geboren werden, sind wir von Bakterien besiedelt und das Immunsystem, das nach dem Motto Abwehr und Toleranz arbeitet, lernt ständig dazu. Nebenbei werden die Bakterien in unserem Körper auch noch von körpereigenen Antibiotika in Schach gehalten ohne dabei völlig vernichtet zu werden.
Die Bakterien des Darmes können unserem Stoffwechsel helfen ohne dem Körper zu schaden, weil sie in der Schleimschicht der Darmhaut leben und diese Barriere zumeist auch nicht überwinden.

So ist es auch schwer bis unmöglich, diese Bakterien im Labor zu kultivieren, was ihre Bestimmung und Untersuchung so schwierig macht. So kam man auf die Idee, das Erbgut der gesamten Mikrobengemeinschaft zu untersuchen und kam in einer europäischen Studie zu dem Ergebnis, das rund 1000 Bakterienarten den Darm besiedeln, von denen jeder Mensch rund 500 in sich trägt.
Diese Bakterienmischung in unserem Darm ist sowohl von unserer Herkunft abhängig, als auch von unserer Ernährung.

Und dass diese Bakterien auch etwas mit unserem Gewicht zu tun haben, wurde anhand von künstlich erzeugten Labormäusen gezeigt, die über keine eigene Darmflora verfügten. Ihnen wurden in den USA Darmbakterien von menschlichen Zwillingen übertragen, von denen einer schlank und der andere übergewichtig war. Die Mäuse entwickelten sich bezüglich ihres Körpergewichts danach entsprechend ihren Spendern.

In den Niederlanden wurde anhand von Experimenten ein Einfluss der Darmbakterien auf die Entstehung von Diabetes nachgewiesen. Allerdings sind die Bakterien kaum die Ursache für Diabetes, sie tragen wohl nur ein bisschen dazu bei.

Erwiesen ist auch, dass bei chronischen Darmentzündungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa die Zahl der Bakterien im Darm verringert und verändert ist. Allerdings ist noch nicht endgültig erforscht, ob die Bakterien für die Erkrankung ändert oder die Erkrankung die Mischung der Bakterien verändert.

Bis allerdings Darmbakterien als Kur bei Krankheiten eingesetzt werden können, wird die Forschung noch eine Weile brauchen. Bisher wird Patienten nur Fremdstuhl mit Bakterien verabreicht, wenn sie an lebensgefährlichen Durchfällen erkrankt sind, die mit Antibiotika nicht kuriert werden können.

Blumenkohl – gesund und vielseitig

Blumenkohl ist nicht nur ein beliebtes Gemüse, sondern auch gesund und vielseitig. Noch dazu hat er nur wenige Kalorien.

Neben B-Vitaminen, reichlich Vitamin K und Vitamin C finden sich im Blumenkohl auch viele Mineralstoffe.

Es wird angenommen, dass der Blumenkohl vom Wildkohl abstammt, der an den Küsten des Mittelmeeres und Westeuropas beheimatet ist. Über Italien hat sich bis ins 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet.
Übrigens werden beim Blumenkohl, anders als bei anderen Kohlarten, nicht die Blätter verzehrt, sondern der Blütenstand. Es ist auch ungewöhnlich für einen Kohl, dass sich diesen fleischig verdickten Blütensprossen bereits im ersten Jahr bilden.

Blumenkohl © La Grande Farmers' Market/flickr.com

Blumenkohl © La Grande Farmers’ Market/flickr.com

Neben dem wohl allgemein bekannten weißen Blumenkohl gibt es auch noch violette, gelbe und rote Arten. Die Einfärbung entsteht dadurch, dass die Hüllblätter beim wachsen den „Kohlkopf“ nicht komplett umschließen und Licht herankommt. Ein anderes Beispiel hierfür ist der gelbgrüne Romanesco mit seinen Röschen, die spitzen Türmchen ähneln.

Und obwohl Kohl bei uns eher zu den Wintergemüsen zählt ist Blumenkohl das ganze Jahr über erhältlich und begehrt. Wer einen wirklich frischen Blumenkohl haben möchte, sollte beim Einkauf darauf achten, dass die Blätter noch schön grün sind und die Blume keine Flecken hat. Einen frischen Blumenkohl kann man dann auch bedenkenlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern. Wer ihn einfrieren möchte, sollte ihn in einzelne Röschen teilen, diese blanchieren und dann, nachdem man sie in Eiswasser abgeschreckt hat, einfrieren.

Verwenden kann man ihn gekocht oder gedünstet, im Eintopf oder Auflauf, mit Käse überbacken oder auch als Rohkost. Auf klassische Art wird er mit zerlassener Butter oder Semmelbröseln serviert.

Chronischer Juckreiz

Jeder weiß, wie nervig nur ein paar juckende Mückenstiche sein können, wie muss es dann erst jemandem gehen, der an chronischem Juckreiz leidet?

Im Laufe ihres Lebens erkranken rund 20 Prozent der Bevölkerung an solch einem Juckreiz, der fachmedizinisch Pruritus genannt wird. Von chronischem Juckreiz spricht man dann, wenn ein Juckreiz länger als sechs Wochen anhält.

Die Ursachen für einen solchen Juckreiz können unterschiedlich sein. So können entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Nesselsucht dafür Verantwortlich sein, aber auch einige innere Erkrankungen.

Und nicht immer können Allergietests, Blutuntersuchungen oder Untersuchungen der Haut genauen Aufschluss über die genauen Ursachen eines chronischen Juckreizes geben.
Verstärkt werden kann der Juckreiz auch noch durch trockene Haut, weshalb er bei älteren Menschen häufiger aufzutreten scheint. Aber auch die Einnahme von Medikamenten mit Juckreiz als Nebenwirkung kann eine Ursache sein.

Je länger ein Patient unter Juckreiz leidet, desto schwieriger ist es oft, die eigentliche Ursache festzustellen. Hier ist die Behandlung des Symptoms dann vorrangig, um den Teufelskreis aus Jucken, Kratzen und blutiger verschorfter oder sogar vernarbter Haut zu durchbrechen.
Mit rückfettenden, feuchtigkeitsbindenden Cremes und Lotionen kann man trockener Haut entgegenwirken, genau so wie mit seifenfreien Syndets statt normaler Duschgels oder Bäder.

Es gibt auch Cremes und Lotionen mit Polidocanol, das örtlich betäubt und so den Juckreiz lindert. Kurzfristig angewendet werden können auch Cremes mit niedrig dosiertem Hydrocortison (rezeptfrei bis zu einem Anteil von 0,5 Prozent).

Aber auch scharfe Speisen, Alkohol, Kaffee, sowie starke Heiß-und Kalt-Reize können den Juckreiz verstärken und sollten entsprechend gemieden werden.
Neben Antihistaminika, die Erleichterung bringen, können auch Entspannungsmethoden wie zum Beispiel autogenes Training helfen, den Juckreiz besser zu ertragen.

Eine Therapie zur Unterdrückung des Juckreizes ist langwierig und sollte mindestens sechs Monate dauern. Hat sich die Haut dann wieder erholt, können die Medikamente oft wieder ausschleichend abgesetzt werden und eine gute Hautpflege sorgt für eine anhaltende Linderung des chronischen Juckreizes.
Sollte eine solche Therapie allerdings erfolglos sein, so sind weitere Untersuchungen von einem Spezialisten erforderlich.

Das Rauchen

Das Rauchen eine Sucht ist und dazu noch äußerst ungesund, ist eigentlich jedem bekannt. Schließlich sterben laut der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr 5 Millionen Menschen am Tabakkonsum.

Rauchen © Fried Dough/flickr.com

Rauchen © Fried Dough/flickr.com

Geraucht wird allerdings schon seit sehr langer Zeit. Darstellungen rauchender Maya-Priester in Südamerika gibt es schon von 600-500 v. Chr. Kolumbus dokumentierte 1492 zum ersten Mal den Tabakkonsum der Kubaner und in Europa gab es die Tabakpflanze bereits 1497.

Erstmals wissenschaftlich belegt wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Entwicklung nicht nur eines Bronchialkarzinoms (Lungenkrebs), sondern auch einer koronaren Herzkrankheit 1962 in eine epidemiologischen Studie des Royal College of Physicians in Großbritannien.

Nach dem Bekanntwerden der gesundheitlichen Risiken durch das Rauchen änderte sich das Rauchverhalten in der Gesellschaft. Rauchte erst vorwiegend die gesellschaftliche Oberschicht, so rauchen heute mehr die sozial Minderpriviligierten und Geringverdiener. Oft ist es sogar so, dass Personen des öffentlichen Lebens es meist vermeiden, sich zum Rauchen zu bekennen, um ihr Ansehen als „Vorbild“ nicht zu gefährden.
So ist auch der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten niedriger als der in bildungsfernen.
Interessant ist sicher auch, dass Eltern häufiger rauchen als kinderlose Paare und hierbei rauchen junge Eltern besonders häufig.

Eine wichtiger Grund für die Entstehung einer Tabakabhängigkeit ist sicherlich der sogenannte Gruppenzwang. Außerdem suggeriert insbesondere die Tabakwerbung, dass Rauchen die Entspannung und Kommunikation fördert. Oft wird einen „Zigarettenpause“ ja auch oft genutzt um sich zu unterhalten oder einfach ein paar Minuten dem Stress zu entfliehen.

Nicht zu unterschätzen ist neben der physischen Abhängigkeit vom Zigarettenrauch auch die psychische Abhängigkeit. Wer ernsthaft mit dem Rauchen aufhören möchte, den tröstet es vielleicht, zu wissen, dass die Entzugssymptome nach 5-30 Tagen verschwunden sind. Allerdings kann aufgrund eingeprägter Verhaltensmuster während der „Raucherkarriere“ die psychische Abhängigkeit selbst nach Jahren noch vorhanden sein.

Die Rückfallwahrscheinlichkeit bei Rauchern liegt bei 97% innerhalb von sechs Monaten nach dem Rauchstopp. Dabei ist es egal, ob die Raucher ohne Hilfsmittel oder mit Hilfe von Nikotinersatzpräparaten das Rauchen aufgehört haben.

Immer das richtige Pflaster

Auch wenn wir keine Wachs- oder Honigverbände mehr verwenden, wie die alten Ägypter, so stellt sich doch immer wieder die Frage, welches Pflaster gerade das richtige ist.

Aber warum ist ein Pflaster eigentlich so wichtig?

Pflaster schützen die Wunde vor Dreck und Keimen und saugen gleichzeitig Blut und Wundflüssigkeit auf und kann die Blutung auch stillen. Auch wird die Wunde so leicht feucht gehalten und heilt so schneller als eine Wunde, die an der Luft austrocknet.

Pflaster © Alexandre Dulaunoy/flickr.com

Pflaster © Alexandre Dulaunoy/flickr.com

Neben dem Universalpflaster, das wohl jeder von uns irgendwo im Medikamentenschrank hat, gibt es auch noch zahlreiche Spezialpflaster für die kleinen Verletzungen im Alltag.

So schützen zum Beispiel eine wasser-und schmutzabweisende Folie und eine innere Wundauflage Wunden, die nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen.
Spezielle Blasenpflaster mit einem Gelkissen helfen bei Blasen, die man sich bei einem langen Fußmarsch zugezogen hat. Sie lindern nicht nur den Druckschmerz, sondern helfen auch beim Abheilen.
Wer viel Sport treibt, wird vielleicht eher auf besonders elastische Pflaster zurückgreifen, die auch bei Bewegung und Schwitzen noch sicher haften.

Viele Menschen vertragen allerdings die herkömmlichen Pflaster nicht, bei denen die Klebemasse die Ursache für Juckreiz und Rötungen sein kann. Sie können auf Pflaster mit der Kennzeichnung „ Sensitiv“ zurückgreifen. Die Klebemasse dieser Pflaster basiert auf Polyacrylat, das nicht nur hautverträglicher ist, sondern auch hitzeresistenter, weswegen sich diese Pflaster auch gut für den Verbandskasten im Auto eignen.

Wer Entzündungen vorbeugen möchte, kann „Silberpflaster“ verwenden und für kleinere, nicht blutende Wunden eignen sich gut Sprühpflaster.
Lustig bunt sind meist die Pflaster für die kleinen Patienten. Sie stillen nicht nur die Blutung, sondern lassen auch schnell die Tränen wieder versiegen.

So unterschiedlich die Verletzungen und Ansprüche auch sind, so unterschiedlicher sind auch die Pflaster. Es ist für jeden das Richtige dabei.

Pigmentflecken

Pigmentflecken sind eine Form der Hyperpigmentierung, die zwar in der Regel harmlos ist, unter der aber doch viele Frauen leiden.

Die bräunlichen Verfärbungen der Haut bilden sich meist dort, wo die Haut dem Licht ausgesetzt, und dies sind natürlich auch die Stellen, die sich am schlechtesten vor den Blicken anderer Menschen verstecken lassen. An diesen Stellen wird in der Haut mehr Melanin freigesetzt, was für die dunkelen Flecken sorgt.
Auch wenn Wissenschaftler immer noch nicht genau sagen können, warum Pigmentflecken entstehen, so haben sie doch festgestellt, dass neben UV-Strahlung, der Einnahme von Hormonen auch Stress und der eigene Lebensstil verantwortlich sein können.

Aber auch wenn Pigmentflecken an sich nur unschön aber harmlos sind, sollte man dennoch einen Hautcheck beim Hautarzt machen lassen um sicher zu gehen, dass es sich nicht um einen Hautkrebs handelt. Gerade für Laien sind Pigmentflecken und harmlose Muttermale nicht leicht von bösartigen Hautveränderungen zu unterscheiden.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Pigmentflecken sind vielfältig. So werden zum Beispiel bei einer Laserbehandlung die Pigmentansammlungen durch die Lichtenergie zerstört und dann von den Immunzellen entsorgt.

Mechanisch entfernt werden können Pigmentflecken auch, indem man sie mit den Skalpell abschleift oder mit Stickstoff  bei einer Kältetherapie vereist, so dass die Oberfläche der Haut abstirbt.

Sanfter allerdings ist auch die Behandlung der Pigmentflecken mit Peelings oder Säure auch nicht, da die verwendeten Säuren tief in die Haut eindringen müssen, um wirksam zu sein.

Wegen der Gefahr unregelmäßiger Pigmentierung oder sogar Narbenbildung, sollten die oben beschriebenen Behandlungen grundsätlich nur von einem erfahrenen Hautarzt durchgeführt werden.
Weniger gefährlich sind frei verkäufliche Bleichmittel, allerdings lassen sich mit ihrer Hilfe insbesondere dunklere Flecken nicht entfernen. Und auch diese Mittel können zu erheblichen Hautirritationen führen.

Wer sich vor Pigmentflecken schützen möchte, sollte unbedingt auf konsequenten Sonnenschutz achten. So können Sie nicht nur Pigmentflecken sondern auch Hautkrebs vorbeugen.

Chronischer Reflux

Chronischer Reflux – welche Gefahren sind damit verbunden und wie behandelt man ihn richtig?

Sodbrennen, saures Aufstoßen, ein bitterer Nachgeschmack im Mund. Diese und andere Symptome treten auf, wenn die Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und dort die empfindliche Schleimhaut reizt. Viele leiden nur gelegentlich unter dem Rückfluss der Magensäure. Doch es gibt auch Betroffene, bei denen das Leiden chronisch ist. Wie entsteht ein chronischer Reflux und wie behandelt man ihn?

Was ist ein chronischer Reflux?
Beim chronischen Reflux fließen Magensäure und Mageninhalt nicht nur gelegentlich in die Speiseröhre, sondern regelmäßig, wobei Häufigkeit und Intensität der Symptome unterschiedlich sein können. Die Hauptursache liegt in der Funktionsstörung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen. Dieser sorgt normalerweise dafür, dass die Magensäure nicht zurückfließen kann. Ist der Muskel in seiner Funktion gestört, schließt er den Magen nicht vollständig ab und die Magensäure kann nach oben in die Speiseröhre aufsteigen. Eine Funktionsstörung des Schließmuskels kann zum Beispiel durch eine Zwerchfellhernie, eine mangelnde Beweglichkeit des Zwerchfelles (Zwerchfellrelaxation) oder einen Überdruck im Abdominalraum verursacht werden. Der Schließmuskel erschlafft jedoch auch mit zunehmendem Alter. Darüber hinaus können bestimmte Medikamente wie Kortison, ß-Blocker oder Ca-Antagonisten, fettreiche Nahrungsmittel sowie Alkohol, Nikotin und Koffein den Schließmuskel schwächen.

Symptome der Refluxkrankheit
Sodbrennen ist nur ein Symptom der Refluxkrankheit, das auch nur etwa ein Drittel der Betroffenen regelmäßig spüren. Darüber hinaus gibt es weitere Symptome, die auch nicht immer sofort mit einem chronischen Reflux in Verbindung gebracht werden. Ein chronischer Reflux kann sich neben Brust- oder Oberbauchschmerzen auch mit Schluckbeschwerden, chronischem Husten und Heiserkeit äußern. Die aufsteigende Säure kann außerdem zu Schäden am Zahnschmelz führen. Da ein chronischer Reflux zu Folgekrankheiten führen kann, sollte man auch deren Symptomatik berücksichtigen. Hierzu gehören beispielsweise eitriger Nasenschleim und Kopfschmerzen aufgrund einer Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Stimmveränderungen durch eine Laryngitis oder Husten bei einer Bronchitis.

Was sind die Gefahren bei einem chronischen Reflux?
Der chronische Reflux führt in vielen Fällen zu entzündlichen Veränderungen der Schleimhaut in der unteren Speiseröhre. In einigen Fällen entsteht die sogenannte Barrett-Schleimhaut, aus der sich in seltenen Fällen Krebs entwickeln kann. Darüber hinaus können weitere Komplikationen und Folgekrankheiten auftreten wie

  • Blutungen, die durch Entzündungen ausgelöst werden
  • Geschwüre und Verengungen in der Speiseröhre
  • bösartige Geschwüre
  • chronische Laryngitis
  • chronische Bronchitis
  • chronische Sinusitis und
  • Asthma

Wie behandelt man einen chronischen Reflux?
Zunächst muss die Refluxkrankheit diagnostiziert werden, wofür in der Regel zumindest einmal eine Spiegelung der Speiseröhre notwendig ist. Empfehlenswerte Allgemeinmaßnahmen bestehen in einer gesunden, eiweißreichen Ernährung, dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie einer eventuell begleitenden Gewichtsreduktion. Betroffene sollten vor allem Nahrungsmittel wie scharfe Gewürze, fette Speisen und Süßigkeiten, welche die Säureproduktion im Magen erhöhen, vermeiden. Gegen akute Beschwerden helfen Medikamente wie Antazida, welche die Magensäure neutralisieren, und Protonenpumpenhemmer, welche die Magensäureproduktion reduzieren. Unter Umständen ist auch eine Operation, bei welcher der Schließmuskel verstärkt wird, empfehlenswert.

Wirkt Ihre Sonnencreme noch?

Bei Sonnencreme ist es wie bei Lebensmitteln, sie sind beide nicht ewig haltbar. Und wie sich sicherlich jeder vorstellen kann, verliert Sonnencreme, die zu alt ist ihre Wirkung und Sie sind nicht mehr geschützt.

Sonnenschutz © schattenspender.de/flickr.com

Sonnenschutz © schattenspender.de/flickr.com

Inzwischen steht auf den meisten Sonnencremes ein Haltbarkeitsdatum, zu dem der Hersteller eine unverminderte Wirksamkeit garantiert, und zwar auch bei geöffneten Tuben. Allerdings gilt dies nur bei pfleglichem Umgang mit der Creme und nicht wenn man sie lange im Auto mit sich rumfährt und ständig großer Hitze aussetzt. Dann kann die Wirkung bereits nach einigen Wochen nachlassen.

Allerdings können sich Sonnencremes, wenn man hygienisch mit ihnen umgeht und sie gut lagert, auch über Jahre hinweg halten.

Und auch wenn der Lichtschutz nicht gleich komplett verschwindet, so kann er doch nachlassen. So sollte man also eine Sonnencreme vom Vorjahr lieber etwas dicker auftragen. Viele Menschen verwenden die Sonnencreme sowieso viel zu sparsam und in einer zu dünnen Schicht. Also besser eine dicke Schicht mit der Sonnencreme vom Vorjahr, als einen zu dünnen Film einer nagelneuen Creme.
Am sichersten ist natürlich eine dicke Schicht neuer Sonnencreme, die natürlich nach dem Baden auch wieder neu aufgetragen werden muss.

Und haben Sie am Ende des Sommers noch viel Creme in der Tube und sind Flaschen- und Tubenöffnung sauber, heben sie die Creme bis zum nächsten Jahr am besten im Kühlschrank oder kühlen Keller auf. Sollten an der Tuben- oder Flaschenöffnung allerdings eingetrocknete Reste oder Dreck kleben ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mit dem Dreck auch Keime und Bakterien in die Creme gelangt sind. Diese Cremes sollten besser im Müll landen.

Im nächsten Sommer sollten Sie vor Benutzung der Creme auf alle Fälle die Farbe, den Geruch und auch die Konsistenz überprüfen. Sollten sie sich verändert haben, gehört die Creme auf alle Fälle ebenfalls in den Müll.

Die Getreidemühle als Küchenhelfer

Mit einer Getreidemühle das eigene Mehl herstellen

Wenn man gerne kocht und sich gesund ernähren möchte, empfiehlt es sich, so viele frische
Produkte, wie möglich zu sich zu nehmen und im Idealfall sogar selber herzustellen. Der Vorteil von selbst hergestellten und frischen Produkten gegenüber Fertigprodukten aus dem Supermarkt liegt klar auf der Hand. Durch die vielen Prozesse bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln, die nötig sind, um diese in großen Mengen herstellen zu können, sie transportfähig und haltbar zu machen, gehen die meisten der wertvollen und wichtigen Vitamine und sonstigen Nährstoffe verloren.
Auch der Geschmack lässt sich mit dem frischer Lebensmittel nicht vergleichen. Deshalb ist esfür eine gesunde Ernährung unerlässlich, auf frische Produkte zurück zu greifen und im Idealfall sogar selber welche herzustellen. Für die meisten Sachen gibt es Küchengeräte, die einem die Arbeit erleichtern und mit denen es kinderleicht ist, seine eigenen gehaltvollen Lebensmittel zu produzieren. Ein Beispiel ist hierbei die Getreidemühle, die man günstig bei einem Online Shop wie perfektegesundheit.de kaufen kann. Mit so einer Getreidemühle eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der Küche.

Mit einer Getreidemühle Flocken, Schrot und Mehl herstellen

Mit einer Getreidemühle kann man, wie der Name schon sagt, Getreide mahlen und so zum Beispiel sein eigenes Mehl herstellen. Getreide ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel und wir schon seit ca. 8000 Jahren von den Menschen angebaut, verarbeitet und verzehrt. Es ist ein wesentlicher Lieferant von Kohlenhydraten, die enorm wichtig für die Gesundheit sind und enthält darüber hinaus auch noch andere wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Eiweiße und Ballaststoffe. Die meisten dieser Nährstoffe
findet man aber nur in Vollkornprodukten und nicht in Lebensmitteln, die aus Weißmehl hergestellt sind. Beim Weißmehl werden nämlich Keimling, Aleuron und die Randschichten komplett zermahlen, wo sich die meisten dieser Nährstoffe befinden. Wenn man nun also sein Mehl selber herstellt, kann man darauf achten, dass man das Getreide nur grob mahlt, so dass alle wichtigen Bestandteile erhalten bleiben. Aber nicht nur Mehl lässt sich mit einer Getreidemühle herstellen. Mit manchen Kombigeräten lassen sich zusätzlich auch noch ölhaltige Saaten quetschen. Die daraus entstehenden Flocken lassen das Müsli deutlich gesünder sein, als fertig abgepacktes Müsli aus dem Supermarkt.

Was muss man bei einer Getreidemühle beachten

Wenn man sich nun dazu entschlossen hat, eine Getreidemühle zu bestellen, sollte man vor dem Kauf einige Dinge beachten. Der wichtigste Punkt ist die Frage nach der Art des Mahlwerks. Es gibt Getreidemühlen mit Stein- und mit Stahlmahlwerke, wobei die Steinmalwerke das feinere Mehl herstellen, welches besser geeignet ist, um Kuchen und Gebäck zu backen. Allerdings kann man mit einem Mahlwerk aus Stein keine ölhaltige Saaten wie Leinsamen, Sesam, Mohn, usw. in großen Mengen mahlen, da das Öl in die Steine zieht. Nur kleinere Mengen sind hier möglich, oder wenn man die Saaten mit Getreide mischt. Bei Stahlmahlwerken ist das kein Problem, allerdings ist hier die
Mahlfeinheit nicht so hoch. Aber wenn man Vollkornbrot machen möchte, reicht ein Stahlmahlwerk völlig aus.

Es gibt noch weitere Aspekte bei denen sich Getreidemühlen unterscheiden:

Gehäuse aus Holz oder Kunststoff
Elektrisch oder handbetrieben
Unterschiedliche Motorleistung
Garantie